Feuerlöscher
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Regelmäßig liest man in den Nachrichten von brennenden T3. Teils auch frisch restaurierte Fahrzeuge. Oft ist es ein Zusammenspiel aus alten oder minderwertigen Kraftstoffschläuchen bei Benzinern und Dieseln oder altersbedingte Undichtigkeiten im Ölkreislauf/Einspritzgeweih bei den Dieseln. Hinzukommt noch, beim T3 ist der Motor hinten, man hat ihn bzw den Rauch, der ja anfangs noch nicht so deutlich zu sehen und riechen ist, nicht so im Blick wie bei einem Frontmotor.
Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Brand nach dessen Entstehung wieder unter Kontrolle zu bringen, je nach dem wie weit der Brand aber schon fortgeschritten ist, kann nur noch die Feuerwehr helfen bzw das Fahrzeug brennt komplett ab.
Feuerlöscher
Gas
Hier kommen eigentlich nur CO2-Löscher in Frage. Die sind aber im Freien wegen der Luftbewegung suboptimal.
Das Löschen von brennenden Personen verursacht Kälteverbrennungen oder Erfrierungen (-78 °C) - man treibt also den Teufel mit dem Belzebuben aus.
Pulver
Ein handelsüblicher ABC-Pulverlöscher mit 2 kg Löschmittelinhalt ist im Fahrzeug relativleicht unterzubringen. Bei einem Brand im Innenraum ist die anschließende Entfernung des Pulver problematisch.
Im Motorraum ist der Einsatz bei einem Entstehungsbrand hilfreich und ggf. auch erfolgreich.
1 kg-Pulverlöscher sind nach Meinung des Verfassers wirklich nur für kleinste Feuer wirksam.
Schaum
Löscher mit in Wasser aufgelöstem Schaummittel sind im Winter bei Frost im unbeheizten Fahrzeug nicht verwendbar - Platzen beim Einfrieren.
Bei den gängigen Schaummitteln ist auf PFAS-Freiheit zu achten.
Wasser
Für reine Druck-Wasserlöscher gilt auch die Winterproblematik. Bei Kraftstoffbränden sind sie weinig effektiv oder gar ungeeignet. Sie sind aber neben Decken die beste Wahl bei Personenbränden.
Löschanlagen
Hier gibt z.B. Blazecut und Proteng. Bei beiden Systemen wird ein mit Löschmittel gefüllter Schlauch im Motorraum installiert. Bei ca. 120° platzt dieser Schlauch und das gasförmige Löschmittel wird freigesetzt.
Ein Schlauch mit 2,1m Länge und 0,5l Flüssigkeit soll dabei einen Brand in einem 1m³ großen Raum löschen können (Quelle Proteng Homepage 05/2020)
Beim Löschmittel handelt es sich um HFC-227ea (1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan)
Erfahrungen sind den Verfasser bisher im T3 keine bekannt. Die Werbe-Videos zeigen z.b. einen T2 dessen Motorraum natürlich durch die Verblechung als luftgekühlter Motor deutlich "dichter" ist als die wassergekühlten im T3.
Das Löschmittel HFC-227ea, auch unter dem Markennamen FM200 bekannt, fällt offensichtlich unter die PFAS-Regulierung "F-Gase-Verordnung" EU 2024/573, die am 11. März 2024 in Kraft getreten ist. Der genaue Sachstand ist zu klären.
Einbaubeispiele
Anmerkung: Wenn man gummiprofilierte Rohrschellen nach DIN 3016-1 (Form D1) für Rohrdurchmesser 18 mm verwendet, kann man das sauber und haltbar verschrauben.
Quellen
- https://www.proteng.de/ abgerufen am 26.01.2022 - https://blazecut.com/t-series abgerufen am 26.01.2022








