Standheizung

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Als Standheizungen werden Wärmequellen/Wärmeerzeuger bezeichnet, welche unabhängig vom Fahrzeugmotor Wärme für den Motor oder den Innenraum bereitstellen.

Luft oder Wasserstandheizung

Luft

Bei der Luftstandheizung wird Luft aus dem Fahrzeug oder außerhalb des Fahrzeugs angesaugt, erwärmt und dem Fahrzeuginnenraum zugeführt. Der Motor bleibt dabei kalt.

Vorteile

  • Diese Heizungen sind stromsparender als die Wasserstandheizungen, die Pumpe für das Kühlmittel wird nicht benötigt und das Gebläse für die Warme Luft ist effizienter als die im Fahrzeug verbaute Lüftung.
  • Es wird direkt die Innenraumluft erwärmt und im Normalfall diese erwärmte Luft auch wieder von der Heizung erneut zum Erwärmen angesaugt, es findet also ein Umluftbetrieb statt. Die Heizung kann somit auf kleiner Heizstufe laufen und spart damit Kraftstoff.

Nachteile

  • Gerade bei älteren Heizungen, wie z.B. bei den ab Werk verbauten, kann es zu Rissen in der Brennkammer kommen. Dadurch dringt giftiges Abgas in den Fahrgastraum. Bei neueren Heizungen wurde dieses Problem durch andere Materialien der Brennkammer gelöst. Ältere Heizungen mit nationaler Genehmigung unterliegen deshalb einer 10-jährigen Tauschpflicht der Brennkammer. Bei Truma-Gasheizungen mit nationaler Zulassung beträgt diese 30 Jahre

Wasser

Bei der Wasserstandheizung wird das Kühlwasser des Motors erhitzt und dann über den schon vorhandenen Wärmetauscher und mit der vorhandenen Lüftung ins Fahrzeug geblasen.

Vorteile

  • Der Motor wird mit erwärmt, das verhindert den Kaltstart und veringert den Verschleiß
  • Die Brennkammer hat keine direkte Verbindung zum Fahrzeuginnenraum, Beschädigungen verursachen so keine Abgase im Fahrzeuginnenraum. Auch ältere Heizungen unterliegen deshalb nicht einer Tauschpflicht.

Nachteile

  • Die zusätzlich nötige Kühlwasserumwälzpumpe benötigt Strom, das serienmäßige Fahrzeuggebläse benötigt sogar noch mehr.
  • Es wird fast immer kalte Außenluft angesaugt, die Heizung muss länger auf höherer Heizstufe laufen.

Benzin, Diesel, Gas oder Strom

Kraftstoffbetriebene Heizungen

Der große Vorteil kraftstoffbetriebener Standheizungen ist, dass nur ein Brennstoff in größerer Menge im Fahrzeug mitgeführt werden muss. Ein Nachteil insbesondere auf eng belegten Campingplätzen ist die teils als unangenehm empfundene Geruchsentwicklung durch die Abgase insbesondere der dieselbetriebenen Heizungen. Da als echte Standheizungen nur Umluftheizungen in Frage kommen, beschränke ich mich nur auf diese.

Man muss davon ausgehen, dass man beim Wintercamping mit einer Standheizung mit etwa 2 kW Wärmeleistung bei Volllast ca. 200g/h gleichgültig welchen Brennstoffes verbraucht. Bei Temperaturen von etwa -10°C bis -20° ist je nach Isolierung des Fahrzeugs Vollastbetrieb Dauerzustand. Bei höheren Temperaturen reduziert sich der Dauerverbrauch durch den thermostatisch geregelten Wechsel auf Teillastbetrieb. Leistungen größer 2 kW braucht man im T3 nur bei extremem Wintereinsatz und eigenem hohen Wärmebedürfnis.

Benzinheizungen

Echte Standheizungen mit Benzinbetrieb sind neu in für den T3 geeigneter Leistungsgröße nur noch sehr wenige Modelle verfügbar. Dem Verfasser ist aktuell nur die WEBASTO Air Top 2000 ST Luftheizung in Benzinausführung mit 2 kW Heizleistung bekannt.

Dieselheizungen

Im Bereich der dieselbetriebenen Standheizungen mit einer für den T3 geigneten Leistungsgröße gibt es mehrere Anbieter u.a.:

  • Webasto (z.B.: Air Top 2000 ST in Dieselausführung)
  • Eberspächer (z.B.: Airtronic D2)
  • Planar (z.B.: Planar 2D-12)

Gasheizungen

Bei Gasheizungen unterscheidet man Konvektionsheizungen wie in Wohnwagen, wie sie auch im T2 z.B. von Westfalia verbaut waren, und die Gebläseheizungen. Aus Raumgründen kommen für eine T3 eigentlich nur die Gebläseheizungen in Frage. Die Gas-Gebläseheizungen sind in ihren Abgasen faktisch geruchlos und deshalb angenehmer für die Nachbarn auf einem Campingplatz. Ansonsten unterscheiden sie sich weder vom Brennstoff- noch vom Stromverbrauch von den Kraftstoffheizungen, wenn man mal vom Startstrom absieht, der bei den Gasheizungen ganz deutlich niedriger ist. Ansonsten muss man beachten, dass man die Heizung bei Temperaturen unter 0°C nur noch mit Propangas gestartet bekommt, außer die Gasflasche steht wärmer. Butan (blaue Camping-Gaz-Flaschen) verdampft nicht mehr unter ca. 0°C.

Anbieter von Gas-Umluftheizungen sind u.a.:

  • Truma (z.B. Trumatic E2400)
  • Propex (z.B.: Propex HS2000)

Stromheizungen

Der Heizlüfter

Auf vielen T3 Treffen, gerade zu Beginn oder Ende der Saison oft zu entdeckende "Standheizung". Der Gelegenheitscamper hat keine fest installierte Standheizung verbaut sondern nutzt die in der Regel auf Campingplätzen oder größeren Treffen vorhandenen Stromanschlüsse um einen Heizlüfter zu betrieben. Diese Art der Heizungen kann ordentlich und sicher ausgeführt sein.

  • Moderner Heizlüfter mit Abschaltung beim Umkippen
  • der Lüfter bezieht seinen Strom über ein fachgerechtes, fest im Fahrzeug installiertes 230V Netz mit FI und Netzsicherung

Aber natürlich auch sehr unsicher.

  • Mit Kabel durch die Türdichtungen
  • Mit uralten Heizlüftern, die auch umgekippt noch weiter heizen und brennbare Materialien im Bus in Brand setzen können.

Heizen nun viele Teilnehmer einem Treffen mit solchen Heizlüftern kann natürlich das Netz schnell überlastet sein und die Hauptsicherung ständig rausfliegen.

Der Kühlwasservorwärmer

Der Kühlwasservormwärmer wird in eine passende Kühlwasser Leitung oder in einen Froststopfen am Motorblock verbaut.

Die in die Kühlwasserleitung eingeschleiften sehr kompakten Elemente enthalten in der Regel sowohl Pumpe als auch Heizung und heizen, mit Netzspannung gespeist das Kühlwasser vor. Verbaut wurden/werden diese Systeme vorwiegend in skandinavischen Ländern.

Die in den Froststopfen verbauten Systeme von z.B. Defa oder Calix heizen nur den Motor auf und benötigen keine Umwälzpumpe. Ihr Strombedarf ist deutlich geringer als der von Pumpensystemen wegen deren höherer Wärmeabgabe an die Umgebung. Sie sind allerdings auch nicht zum Defrosten der Scheiben im Stand geeignet. Im T3 sind allerdings diese Systeme nur in den Dieselmotoren einsetzbar. (Der Heizer Defa 107 passt in den T3 mit CS, KY und JX-Motor.) In den Wasserboxern muss man auf die Pumpsysteme ausweichen.

Elektrische Heizsyteme

Kommerziell vertrieben werden auch elektrische Heizsysteme, die aus einer Motorvorwärmung und einer Fahrzeuginnenraumheizung bestehen. Bekannte Lieferanten sind z.B. Defa und Calix. Die Systeme bestehen aus den vorgenannten elektrischen Motorheizern und einem speziellen Heizlüfter mit keramischem PTC-Heizelement oder/und Überhitzungsschutz. Diese PTC Heizelemente passen ihre Heizleistung der Umgebungstemperatur an. Diese Heizlüfter werden abnehmbar mit einer Halterung fest im Fahrzeug verbaut. Die Verkabelung wird fest verlegt. Eine sehr kompakte Anschlussdose dient zur Verbindung mit dem Stromnetz. Derartige Systeme gibt es auch mit Funkfernbedienung und/oder Schaltuhr einem integrierten Batterie-Ladegerät und neuerdings sogar mit Smartphone-Integration zur Steuerung. Die Systeme laufen z.B. unter den Bezeichnungen:

  • Defa WarmUp
  • Calix Comfort Kit

Bei beiden Systemen muss der Motorheizer fahrzeugspezifisch zusätzlich geordert werden.

Diese Systeme sind für den Campingeinsatz nicht geeignet, da der Heizlüfter sehr kompakt gebaut und damit zu laut ist (Erfahrung des Verfassers).

Diese Systeme sind einerseits in den Herkunftsländern der Hersteller wie Norwegen/Dänemark und Schweden in hoher Zahl auch im privaten Bereich genutzt, andererseits findet man sie bei uns auch in Bereitschaftsfahrzeugen beim Rettungsdienst usw.

Standheizungen im T3 die ab Werk verbaut wurden

Übersicht

Bezeichnung Kraftstoff Wärmemedium Wärmeleistung Stromverbauch Kraftstoffverbrauch
Webasto BBW 46 Benzin Wasser Vollast: 4,6 kW
Teillast: 2,3 kW
Vollast: 44 W
Teillast: 33 W
+ Stromverbrauch Fahrzeuggebläse
Vollast: 0,63 l/h
Teillast: 0,23 l/h
Webasto DBW 46 Diesel Wasser Vollast: 4,6 kW
Teillast: 2,3 kW
Vollast: 44 W
Teillast: 33 W
+ Stromverbrauch Fahrzeuggebläse
Vollast: 0,58 l/h
Teillast: 0,29 l/h
Eberspächer B1L Benzin Luft 1,7 kW 40 W
Eberspächer D1L Diesel Luft 1,7 kW 40 W
Eberspächer B2L Benzin Luft 2,3 kW 15 W (während des Starts 150W) Vollast: 0,32 l/h
Teillast: 0,08 l/h
Eberspächer D2L Diesel Luft 2,3 kW 15 W (während des Starts 240W) Vollast: 0,27 l/h
Teillast: 0,07 l/h
Eberspächer BA6 Benzin Luft
Eberspächer DA6 Diesel Luft

Details zu Eberspächer B2L/D2L

Diese Umluft-Heizung wurde im T3 serienmäßig verbaut von VW selbst als Mehrausstattung M 691, von Westfalia in den Joker-, California- und Atlantic-Modellen sowie in Behördenfahrzeugen der Deutschen Bundespost. Bei letzteren erfolgte der Einbau auch durch die Firmen Weinsberg und Voll. Westfalia lieferte diese zusätzlich als Nachrüstsatz im Rahmen der Mosaik-Ausstattungen. Selbstverständlich wurde dieser Heizungstyp auch anderweitig verbaut. Diese Heizung ist als echte Standheizung zu betrachten und für den Dauerbetrieb z.B. beim Übernachten oder Wintercamping zu gebrauchen. Dieser Heizungstyp unterliegt aufgrund der nationalen Genehmigung in Deutschland der 10-jährigen Austauschpflicht für die Brennkammer. Diese Brennkammern sind laut Wissen des Verfassers z.Z. nicht mehr lieferbar.

Bei den verschiedenen Ausführungen ist zu beachten, dass einerseits die Funktion als auch die elektrische Beschaltung unterschiedlich ist. Die verschiedenen Ausführungen können also nicht einfach bei bestehender Verkabelung ausgetauscht werden.

B2L/D2L-Verwendungsliste

Datenquelle: Unterlagen der Fa. Eberspächer.

  Kraftstoff ab Baujahr bis Heizgerate-Typ Ausführung
Joker, California, Atlantic und Mosaik-Nachrüstsatz Benzin 1.79 - 12.80 B 2 L 20 1609 01 00 00
Benzin 1.81 - 7.84 B 2 L 20 1634 01 00 00
Benzin 8.84 - .91 B 2 L 20 1661 01 0000
       
Diesel 12.80 - 7.84 D 2 L 25 1534 01 00 00
Diesel 8.84 - 3. 88 D 2 L 25 1597 01 00 00
Diesel 4.88 - .91 D 2 L 25 1690 01 00 00
         
Postfahrzeuge VW-Bus Typ 2 - Modell 25 Benzin 1.82 - 7.84 B 2 L 20 1634 01 00.00
Benzin 8.84 - ?? B 2 L 20 1661 01 00 00
Diesel 1.82 - 7.84 D 2 L 25 1534 01 00.00
Diesel 8.84 - 3.88 D 2 L 25 1597 01 00 00
Diesel 4. 88 - .92 D 2 L 25 1690 01 00 00
         
VW Werkseinbau (M691)        
VW-Bus Typ 2 – Modell 25 Benzin -- B 2 L 20 1671 01 00 00
Diesel -- D 2 L 25 1684 01 00 00

Details zu Eberspächer BA6/DA6

Diese Zusatzheizung wurde als Sonderausstattung von VW als Mehrausstattung M60 verbaut. Sie war auch schon seit Modelljahr 1974 im T2 zu finden. Diese Umluft-Heizung hat eine relativ hohe Heizleistung und damit einen hohen Brennstoffverbrauch. Zusätzlich hat sie einen sehr hohen Stromverbrauch, so dass sie nur zu kurzzeitigem Betrieb bei stehendem Motor geeignet ist. Bei laufendem Motor ist Dauerbetrieb möglich. Diesem trägt das Bedienungskonzept derart Rechnung, dass sie am Bediengerät nur für einen max. Kurzzeitbetrieb von 15 min gestartet werden kann. Auch für diese Heizung mit nationaler Zulassung gilt in Deutschland die 10-jährige Tauschpflicht für die Brennkammer. Für diese Heizungen sind/waren zumindest bis vor Kurzem für beide Ausführungen Brennkammern mit Verbrennungsluftgebläse, für die Benzinausführung auch ohne Gebläse z.Z. über VW-Classic-Parts verfügbar. Eine Lieferung über den Hersteller direkt ist aus vertraglichen Gründen nicht möglich.

Details zu Webasto BBW 46/DBW 46

Diese Heizung wurde als Mehrausstattung M975 für den Syncro angeboten. Sie kann auch im 2WD als "Werkseinbau" auftauchen, denn es war so ziemlich alles möglich.

BBW46 im Syncro mit MV

Bei dieser Zusatzheizung handelt es sich um eine Wasser-Heizung, die den Kühlkreislauf des Motors erwärmt und nach Erreichen einer Temperatur von ca. 60°C über ein Magnetventil den Heizungskreislauf und das Fahrzeugheizungsgebläse einschaltet. Stromverbraucher in dieser Heizung sind Kraftstoffpumpe, Brennluftgebläse, Umwälzpumpe und das Fahrzeugheizungsgebläse. Auch diese Heizung kann nur mit laufendem Motor im Dauerbetrieb laufen. Bei stehendem Motor ist auch nur Kurzzeitbetrieb von 30 min möglich. Bei Erreichen einer Kühlmitteltemperatur von 80°C schaltet sich die Heizung ab und bei Abkühlung auf unter 70°C wieder ein. Probleme an dieser Heizung sind gerne:

  • Die Umwälzpumpe ist nach längerer Nichtbenutzung fest. Nebenfolge ist dann
  • Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst. Als Überhitzungsschutz ist serienmäßig ein nicht reset-fähiger verbaut. Bei Heizgeräten, gefertigt ab Juni 1988 bzw. Fertigungsnummer 71771 der BBW 46 oder 38177 der DBW 46, kann man einen reset-fähigen mit der Webasto-Bestell-Nr. 14865A einsetzen - siehe auch dort: Standheizung Webasto DBW46/BBW46 Temperaturbegrenzer (aktuelle Lieferbarkeit nicht geprüft - Boschdienst fragen)
  • Das Brennluftgebläse ist fest. Hier ist die Ursache entweder Korrosion oder Verstopfung durch Schaumstoffkrümel aus dem Ansauggeräuschdämpfer. Folge ist, die Sicherung im Verteilerkasten im Motorraum löst aus.

Nachrüstung einer Standheizung

Vor der Nachrüstung einer Standheizung sind einige grundlegende Fakten zu bedenken.

  • In einem Kfz darf nur eine dafür zugelassene Heizung eingebaut werden.
  • Heizungen mit e-Prüfzeichen haben eine ABE deren Auflagen beachtet werden müssen.
  • Beim Einbau von alten Standheizungen mit nationaler Zulassung ist die Eintragung in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
  • Bei alten Umluftheizungen mit nationaler Genehmigung muss die 10-jährige Wechselpflicht der Brennkammer beachtet werden - Ausnahme Truma-Heizungen mit 30-Jahren Wechselpflicht. Die Wechselpflicht wurde in Deutschland irgend wann Ende der 1960er Jahre eingeführt und betrifft nicht Fahrzeuge und deren Heizung, die davor gebaut wurden.

Zur Planung des Einbaues sollte man sich ebenfalls Gedanken machen.

Für die Zufriedenheit mit der Heizung ist es wichtig, die Warmluftverteilung zu bedenken, sonst hat man wohl schnell einen heißen Kopf aber eiskalte Füße. Der Warmluftaustritt kommt also bei einem Camper vorteilhafter Weise ganz bodennah in den Bereich des Fußraumes im Wohnbereich. Der Kaltlufteintritt ist vorteilhafter weise dort bodennah, wo man nicht mit seinen Füßen ist. Damit strömt die an den Wänden, dem Dach und dem Boden abgekühlte Luft nicht an den Beinen entlang. Die Lösung, wie Westfalia die B2L/D2L in den Jokern verbaut hat, kommt dem mit relativ geringem Aufwand wohl schon relativ nahe, mit Ausnahme der Kaltluftführung.

Eine Fußbodenheizung ist natürlich das non-plus-ultra, aber im Bezug auf die Nachrüstung am aufwendigsten.

Der Einbauplatz des Heizgerätes bestimmt sich durch die Baugröße, die nach außen gehende Brennluftzufuhr und die Abgasführung.

Gerne genutzte Einbauplätze sind jetzt ohne Bewertung ihrer heiztechnischen Vor- und Nachteile:

  • Frontwand im Fußraum des Beifahrers
  • Sitzkasten eines Frontsitzes
  • hinter dem Sitzkasten z.B. unter einem B2B-Sitz
  • Sitzkasten unter der Rückbank
  • Kasten unter dem Wagenboden ähnlich der B2L/D2L zwischen Schweller und Längsträger rechts
  • Durchgang zwischen Fahrer- und Beifahrersitz
  • beim 2WD hinter der Motorraumschräge über dem Getriebe ähnlich Dehler.

Insbesondere bei Gasheizungen ist zu bedenken, dass der Abgasführung nach unten durch die Hersteller ganz enge Grenzen gesetzt sind.

Sicherheitshinweis

Bei der Nachrüstung einer neuen Luft-Standheizung ist die folgende Forderung der Regelung UN/ECE R122 zu beachten:

Das die Abgase führende Rohr muss einen mindestens 30 mm langen Korrosionskontrollbereich haben; dieser Bereich muss sich direkt hinter der Ausströmöffnung des Wärmetauschers befinden und unbedeckt und leicht zugänglich sein.

Einbaubeispiele von nachgerüsteten Standheizungen

Standheizung Airtronic unter dem Handschuhfach
Standheizung Airtronic hinter dem Handschuhfach
Standheizung Planar hinter dem Handschuhfach
Standheizung Fussbodenstandheizung
Standheizung Webasto Airtop 2000ST Benzin unter der Rückbank
Standheizung B1L hinter dem Rücklicht